So fing es 1950 an

(Auszug aus „60 Jahre Bürgerverein Fedderwardergroden e.V.“)
 
Es war am 09. Februar, als der Bürgerverein Fedderwardergroden in der damaligen Gaststätte „Wikinger“ im Barackenlager an der Salzastraße aus der Not heraus gegründet wurde.
Sage und schreibe 1.000 Mitglieder traten sofort ein. Heute zählt der Verein noch 600 Mitglieder. Erster Vorsitzender wurde Paul Lobert. Weiteres Gründungsmitglied war Werner Gerdes. Kurz vorher, 1949, hatte sich sogar eine eigene Zeitung für die nördlichen Stadtteile gegründet, „Die Groden-Post“.
Es gehörte mit zur „Einübung der Demokratie“, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst ihre Bedürfnisse und Wünsche artikulierten, Missstände bemängelten und in das behördliche Räderwerk eingriffen. In F´groden lag damals noch vieles im Argen.
Die Versorgung und die Verkehrsverbindungen waren mangelhaft. Der Bürgerverein forderte unerbittlich die Rechte der Bewohner ein. Bau von Schulen, Beseitigung der Knüppeldämme, Schließen der Baulücken, Bau von Spielplätzen, Straßenbeleuchtung, Herrichten der Vorgärten und vieles mehr. Daneben richtete er in den 50er und 60er Jahren kulturelle Veranstaltungen aus. Große Volksfeste, zum Teil mit Festumzügen, zählten dazu.
Die schweren Nachkriegsverhältnisse, die Arbeitslosenqoute lag 1950 in Fedderwardergroden bei 60%, ließen die Bewohner im nördlichen Stadtteil eng zusammenrücken.
 
Der Bürgerverein Fedderwardergroden unter den jeweiligen Vorsitzenden
* Paul Lobert (1950-1951)
* Werner Gerdes (1951-1963)
* Kurt Bockner (1963-1987)
* Peter Rector (1987-2012)
* Heino Müller (2012-2016)
wurde für den Zusammenhalt und das Zusammenleben der Bewohner dieses Stadtteiles eine bedeutsame Größe.
 
 
Buergerverein Fedderwardergroden
 
Buergerverein Fedderwardergroden
 
Buergerverein Fedderwardergroden